Geschichte

Hier finden Sie einen kurzen Abriss über die Geschichte des Dorfes:

Jungsteinzeit
Älteste Besiedlungsspuren stammen von ca. 6000 v. Chr. Ein Steinbeil wurde auf der Anhöhe „Lange Mauer“ gefunden und ist im Heimatmuseum im Schloß Oberschwappach ausgestellt

1333/35
Ein Grundherr Namens Vazzo, von dem sich vermutlich auch der Name Vatzenbrunn ableitet, erhält zwölf Güter und den Zehnten zu Fatschenbrunn als würzburgische Lehen

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1356
Der Ortsteil „Hohe Wart“ existiert schon als eigener Ortsteil 1596: Erwähnung von 14 Herdstätten (ca. 100 Einwohner)

1365
Die Grafen von Schaumburg werden als Grundherren erwähnt

1597

Die Kirchenchronik vermerkt den Erlass des Gegenreformators Julius Echters, dass die „abgefallenen Fatschenbrunner Seelen“ wieder zum katholischen Gottesdienst in Oberschleichach zu erscheinen haben. (14 Herdstätten mit ca. 100 Einwohnern)

1632
Vermutlich wurde im 30-järigen Krieg der Altort („Altdorffeld“) zerstört und an der jetzigen Stelle im Dorf mit Wasserschloss,
der späteren Schule als Mittel- punkt wieder aufgebaut.

Stein

1680
Beginn der Glasproduktion im Steigerwald an der Trossenmühle

1702
Das Rittergut Fatschenbrunn wird vom Grafen Voit v. Rieneck erworben 1756: Bau der Dorfkirche „St. Michael“

1850
Der Ort zählt 320 Einwohner. Das große Bevölkerungswachstum veranlasste den starken Ausbau des Obstbaumbestandes (Baumfelder) sowie der Hutzel- herstellung.

1914/1918
Es sterben 7 Soldaten im 1. Weltkrieg

1938/1945
Es sterben 24 Soldaten. Im 2. Weltkrieg kam fast die Hälfte der kriegspflichtigen Männer ums Leben.

Nachkriegszeit
Dieses Trauma prägte die Nachkriegszeit. Armut und Arbeitslosigkeit zwang die Männer zur Abwanderung in die Ballungsgebiete, um den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen.

1978
Im Zuge der Gebietsreform wurde Fatschenbrunn in die neu gegründete Gemeinde Oberaurach eingegliedert.

 

» Es dauerte zwei Generationen bis sich Fatschenbrunn vom „Sorgenkind“ zum heutigen Erscheinungsbild entwickelte.

» Als nächste Herausforderung gilt es den demographischen Wandel zu bewältigen.

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