Entwicklungskonzepte

Entwicklungskonzepte
 und wirtschaftliche Initiativen

 

Einwohnerstatistik

einwohnerstatistik

 

Betriebliche Einrichtungen und Gewerbetreibende

Tourismus

  • Ein Übernachtungsbetrieb mit acht Betten (Lindenhof)
  • Weithin bekannte „Weinstube Scholtens“ im alten Schulhaus und ehem. Landsitz der Grafen von Rieneck

 

Landwirtschaft

  • Ein Betrieb in Haupterwerb
  • Zwölf Betriebe in Nebenerwerb
  • Zwei Karpfenweiheranlagen
  • Zwei Imker, davon einer mit Imker-Lehrstand

 

Gewerbetreibende

  • Acht Handwerksbetriebe
: Landbrotbäcker, Schreinerei, Hufschmied, Garten- und Landschaftsbau, Maurer, Friseur, Änderungsschneiderei, Kunstmalerei
  • Sechs Handeltreibende: 
Antiquitäten, Großhandel für Medizintechnik, Weinhandel, Getränkeshop, 2x Internethandel
  • Fünf Dienstleistungsgewerbe: Vermögensberatung, Veranstaltungstechnik, Kurierdienst, Buchhaltungsbüro, Hausmeisterservice

 

Infrastruktur

Verkehrsanbindung

  • »  8 km bis zur Autobahn A70
  • »  Gut ausgebaute Staats- und Kreisstraßen
  • »  20 Minuten nach Bamberg, 30 Minuten nach Schweinfurt
  • »  Öffentliche Busanbindung nach Haßfurt, ab Haßfurt Bahnanbindung
  • »  Schulbusverbindung nach Haßfurt, Eltmann, Trossenfurt

 

  • Breitbandausbau
    Bis zum Oktober 2015 wird das Dorf mit Glasfaser an das Breitbandnetz der Deutschen Telekom an- gebunden. Der vorhandene Verteiler wird mit mo- derner Technik überbaut und es werden im gesamten Dorf Geschwindigkeiten von 50Mbit/s möglich. (bisher 2Mbit – 6Mbit). 
Der Ausbau wurde durch eine offizielle Förderung des Freistaates Bayern möglich. Dass auch ein so kleines Dorf wie Fatschenbrunn berücksichtigt wird, wurde durch eine in Eigeninitiative entworfene Bürgerpetition aus dem Dorf unterstützt. Knapp 200 der 247 Einwohner haben diese Petition unterzeichnet.
  • Mobilfunk
    Derzeit nahezu keine Abdeckung des Mobilfunknetzes. Mit Ausbau der LTE-Technologie wurde besser Empfangsqualität in Aussicht gestellt.

 

  • Schulen und Kindergärten
    • »  Kindergärten mit Krippe und Hort in Oberschleichach und Tretzendorf
    • »  Grundschule in Trossenfurt
    • »  Haupt-, Mittel- und Realschule in Eltmann
    • »  Gymnasium in Haßfurt

Tourismus

» Ausgeschildertes Wanderwegenetz
» Langlaufloipen

Private Energieversorgung

  • »  12 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 234.000 Kwh/Jahr
  • »  23 Solaranlagen zur Warmwasserbereitung
  • »  zwei Erdwärmeanlagen
  • »  vermehrt Holzheizungen

Trinkwasser
Wegen ständiger Wassernot als höchstgelegener Wohnort im Steigerwald wurde 1961 eine der ersten Wasserversorgungen in der Umgebung erstellt. Bis heute ist der Wasserturm ein Wahrzeichen des Or- tes. Seit 2002 erfolgte der Anschluss an die Wasserversorgung der Gemeinde Oberaurach. Während der Dorferneuerungsmaßnahme wurde die Leitung entlang der Rieneck- und Lindenstraße komplett erneuert.


Abwasser
Eigene Absenkkläranlage mit drei Becken, diese wur- de in 2007 aus Kapazitätsgründen auf vier Becken erweitert. Auch die Kanalisation wurde im Zuge des Straßenneubaus erweitert.

 

ILe Südlicher Landkreis Haßberge

ILE steht für Integrierte Ländliche Entwicklung. Die Gemeinde Oberaurach hat gemeinsam mit 9 Nachbargemeinden im Jahr 2007 ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept „ILEK“ erstellt.

Ziel des ILEK ist es die Region gemeinsam weiter zu entwickeln, das Kirchturmdenken auf zu geben und regionale Wertschöpfung zu gewinnen. Basis hierfür ist eine Analyse der regionalen Stärken und Schwä- chen, aus denen Handlungsansätze und Entwick- lungsziele für die Region definiert werden. Hauptziel ist es jedoch, dass konkrete Maßnahmen und Projekte beschrieben und umgesetzt werden. Derzeit beschäf- tigen sich die Mitgliedsgemeinden mit der Bewerbung als „Wohn- und Wirtschaftsregion“.

 

Energieversorgungskonzept, Nachhaltigkeit, Klimaschutz

Während des größten Teils seiner Geschichte ver sorgte sich Fatschenbrunn durch die einzigen zur Verfügung stehenden Energieträger – das Holz der umgebenden Wälder und die Feldfrüchte der land- wirtschaftlich genutzten Flächen. Um die national beschlossene Energiewende im eigenen Umfeld konsequent voranzutreiben wurde vom Landkreis sowie der Gemeinde Oberaurach mit ihren Ortsteilen gemeinsam die „Gesellschaft zur Umsetzung Erneuerbarer Technologieprojekte“ gegründet. Diese Gesellschaft entwickelt Projekte zur Nutzung Erneuerbarer Energien wie Windparks und große
Solaranlagen und trägt so zur Umgestaltung der Energieversorgung des Landkreises bei.

Da auf der Gemarkung der Gemeinde Fatschenbrunn, wie auch bei vielen anderen Landkreisgemeinden, eine großtechnische Nutzung Erneuerbarer Energien durch die Restriktionen von Schutzgebieten wie Landschafts- oder Vogelschutzgebiete nicht möglich ist, können sich Bürger dennoch an anderen Projekten im Landkreis beteiligen und so ihren persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten.

Sportverein Fatschenbrunn

Der Sportverein Fatschenbrunn errichtete 2014 auf dem Sportheim eine Photovoltaikanlage mit 15 kW/p als Bürgeranlage. Der erzeugte Strom soll vorrangig die Brunnen- und Beregnungspumpen, sowie die ebenfalls neu angeschaffte hocheffiziente Kühlbox versorgen. Ein Mähroboter soll in naher Zukunft mit dem er- zeugten Strom geladen werden.

fotovoltaik

 

 


Mehrzweckgebäude und Sportheim

2014 erfolgte auf unsere Anregung die Umstellung der Heizanlage des Gemeinschaftshauses von einer Elektroheizung auf eine hocheffiziente Holzvergaserheizung mit 3.000 Liter Pufferspeicher. Diese Heizung ist gleichzeitig ein Projekt des sozialen Zusammenhalts, da das aus dem Gemeindewald zur Verfügung gestellte Holz als Brenn- material von Bürgern in Gemeinschaftsarbeit aufbereitet wird. Gleichzeitig wurde mit der Heizungssanierung die Gebäudehülle des Gemeinschaftshauses energetisch saniert. Die Beheizung des Sportheimes erfolgt nach dem gleichen Prinzip.

 

holz

 

 

Zukunftsvisionen

Angeregt durch die vielen Aktivitäten und Gespräche im Zusammenhang mit dem Dorf- wettbewerb wurden folgende Zukunftsvisionen erarbeitet:

  • Bau einer Gemeinschaftsdärre in Zusammen- arbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung
  • Dorfladen
  • in Zusammenarbeit mit dem Umweltbildungs- zentrum (UBIZ) könnte eine Solartankstelle für PKW‘s und E-Bikes am Sportheim (PV-Anlage) eingerichtet werden
  • Pendlerparkplatz am Sportplatz
  • Wohnmobilstellplatz auf dem idyllischen hinteren Teil des Sportplatzes mit entsprechen- der Infrastruktur

 

 

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