Auf dem Weg zum Kulturerbe

Die Fatschenbrunner Baumfelder- und Hutzelkultur auf dem Weg zum „immateriellen Kulturerbe“

Der Startschuß die Aufnahme in die Bewerberliste für das „immaterielle Kulturerbe“ ist gefallen. Es wurde ein vom zuständigen bayerischen Kultusministerium veranstaltetes Seminar besucht. Dort hat unser Thema großes Interesse geweckt. Bisher gab es noch keine Bewerber, bei denen eine Kulturlandschaft mit ihren charkteristischen Produkten im Mittelpunkt stand. Dass die in Fatschenbrunn erhaltenen Relikte der fast ausgestorbenen Baumfelderkultur so großes Interesse wecken, zeigt wie landschaftshistorisch und auch ökologisch wertvoll unsere Flur ist. Auf den langen, schmalen und terrassierten Flurstücken haben sich hunderte alte Birnbäume erhalten und prägen so unsere einzigartige Landschaft.

Wir wollen diese jedoch nicht nur erhalten, sondern haben in Zusammenarbeit mit dem Amt für ländliche Entwicklung und mehreren Forschungsprojekten der Uni Bamberg und Erlangen ein Programm gestartet,  um die alten, teilweise nur regional in Fatschenbrunn vorkommenden Sorten zu vermehren. Das Interesse der Grundbesitzer war überwältigend. Spontan erklärten sich diese bereit 100 Bäume aus diesen Programm neu zu pflanzen. Darüber hinaus wurden mit den Planungen für den Bau einer neuen zweckmäßigen Gemeinschaftsdärre begonnen, in der Hoffnung auch die Kulter der Hutzelherstellung weiter  führen zu können.


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